Tabletten bei Diabetes mellitus Typ 2
1942 entdeckte Lobatire in Genf die blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoff. Eingeführt zur Behandlung von Diabetes wurden die ersten Sulfonylharnstoffe (Rastinon) erst 1955/56.
Metformin wurde nach anderen Tabletten mit ähnlichen Wirkstoffen erst in den 80er Jahren in die Therapie eingeführt, es ist das am besten untersuchte Medikament zur Behandlung des Diabetes mellitus 2
Wenn Sie mit "Zuckertabletten" behandelt werden, sollen Sie wissen was diese Tabletten im Körper bewirken, was die Vor- und die Nachteile der Substanzen selbst sind.
So können Sie die Wirkung der Medikamente verstehen und besser einschätzen, welche Vor- oder Nachteile bestimmte Tabletten für Sie in Ihrem Alltag haben. Zum Beispiel ist es oft wichtig zu wissen, wie stark und wie lange ein Medikament wirkt, um abschätzen zu können, ob es mit Ihrem Lebensstil "zusammenpasst".
Vor der Entscheidung für die eine oder andere Tablette sollte daher Zeit sein für ein ausführliches Gespräch mit Ihrem Arzt. Trotzdem kommt man auch beim "Einstellen auf Tabletten" nicht darum herum, ein wenig zu experimentieren! Es kann sein, dass das erste Medikament doch noch nicht das Beste für Sie ist. Es gibt aber immer mehrere Möglichkeiten und es lohnt sich, die für Sie möglichst optimale herauszufinden.
